Stress kann sich sowohl auf emotionaler, mentaler und als auf physischer Ebene manifestieren.

Seitdem bekannt geworden ist, wie schädlich die schädlichen Folgen von Stress sind, kommen immer mehr Geräte auf den Markt, um den Stressgrad zu messen. Die wichtigsten sind:
  • Selbstreporte (Fragenlisten oder Interviews)
  • Biochemisch (Analyse von Stresshormonen)
  • Verhaltensabhängig (Beobachtung)
  • Physiologisch (Analyse des autonomen Nervensystems)
Selbstrapporte, Interviews und Verhaltensobservationen liefern bestimmte Hinweise, haben jedoch einen hohen subjektiven Gehalt. Biochemische Messungen sind sehr genau, aber noch nicht erhältlich für Konsumenten, die nicht den medizinischen Bereich in Anspruch nehmen wollen. Physiologische Selbstanalysen des eigenen autonomen Nervensystems sind inzwischen bezahlbar geworden für den Konsumenten. Einige Anbieter haben hierfür Produkte entwickelt. Die meisten dieser Produkte benötigen jedoch noch professionelle Betreuung. Bei der Entwicklungen des StressCheckers und des BreathCoach war eine einfache Handhabung ein zentraler Punkt, ohne jedoch jegliche Einschränkung in der Qualität der Messung zu machen. Durch diese einfache Handhabung ist, die Anwendung betreffend, keine professionelle Betreuung notwendig. Die Ernsthaftigkeit eventuelle körperlicher und/oder psychischer Beschwerden können jedoch wohl Anlass sein, um professionelle Hilfe einzuholen. Die Verantwortlichkeit hierfür liegt ganz alleine bei dem Anwender.
Messen der Herzrhythmusvariabilität
In der westlichen Welt wurde erst 1965 entdeckt, dass die Frequenz des Herzschlags wechselt, das heißt, dass die Zeit zwischen zwei Herzschlägen niemals gleich lang ist.

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Dieses Phänomen wird Herzrhythmusvariabilität genannt (HRV). Das Herz muss flexibel auf alle Faktoren von innen und außen reagieren können, ob es nun Angst, Bewegung, Mahlzeit, tiefer Schlaf oder Traumschlaf ist. Ein niedriger HRV gibt einen wichtigen Hinweis darauf, in welchem Maße eine Person emotional, mental oder physisch überlastet ist. Bei Herzversagen und häufigen Herzrhythmusstörungen ist diese Methode übrigens nicht geeignet.