Hyperventilation erkennt man an einer Atmungsfrequenz von 20 oder mehr pro Minute.
Wird eine Person, die “normal” mit einer hohen Frequenz ( mehr als 18 Atmungen Mal/min) atmet, mit einer stressreichen Situation konfrontiert, dann ist die Gefahr groß, dass Hyperventilationseffekte auftreten, die zu einem akuten Panikanfall führen können. Im Prinzip spricht man, bei den bis jetzt verwendeten Methoden, so wie Atmen in eine Plastiktüte, von Symptombekämpfung. Das konditionierte Atmungsschema wird dadurch nicht verändert. Tatsächlich ist es für eine gute Atmung notwendig, aus dem Bauch heraus zu atmen. Das ist nur bei einer relativ niedrigen Frequenz des Atmungsschemas möglich.

Außerdem ist es wichtig, dass die Ausatmung deutlich länger dauert als die Einatmung (Verhältnis Ein-/Ausatmung ca. 1,5 bis 1,7) und von einer kleinen Pause abgeschlossen wird.
Untersuchung
In dem Militärkrankenhaus “Dr. A. Mathijsen”, Abteilung Lungenerkrankungen, wird der Effekt von Biofeedbacktherapien untersucht, wobei das Atmungsverhalten von hyperventilierenden Personen verändert wurde.

afb_ziekenhuisHierbei wurden die Vorbild-Atmungsmuster anhand der Geräusche von Respilex verwendet. Nach vier Wochen konnte bei der Therapiegruppe eine deutliche Verbesserung im Auftreten der Beschwerden festgestellt werden.

Die Anzahl der ernsthaft Alkoholabhängigen, Medikamentenabhängigen und Drogenpatienten in Deutschland beträgt etwa 5 bis 6 Millionen. Bei unterschiedlichen Formen der Abhängigkeit, insbesondere Alkohol- und Drogenabhängigkeit, kann mit einer verbesserten Atmung in relativ kurzer Zeit, das Nervensystem von Patienten beruhigt werden.